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»Der größte Ruhm im Leben liegt nicht darin, nie zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.« — Nelson Mandela
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Keine Ahnung, wie bei dir eine normale Woche aussieht, aber meine vergangene war alles andere als normal. Also so wie die letzten 16 Wochen seit unserem Umzug ins neue Mietobjekt am 1. November 2025. Höchste Zeit für ein Recap, ideal auch für alle neuen Leser hier (welcome 👋). Merci vielmals auch für alle Weiterempfehlungen!
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Als wir umzogen, regnete es am Nachmittag – so wie seitdem gefühlt an fast jedem Tag. Zumindest bis gestern, da waren es bei uns plötzlich 19 Grad und Sonne satt. Herrlich! Schon vor ein paar Tagen zogen die Kraniche am Himmel in ihren beeindruckenden Formationen hinüber, ein solides Zeichen dafür, dass der Frühling naht.
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Ich weiß nicht, wie dein Winter war, aber der von meiner Frau und mir war dunkel und hart. Anstatt endlich im neuen Zuhause anzukommen, auszupacken und es sich gemütlich zu machen, hatten wir eine Baustelle nach der anderen im Haus. 16. Wochen. lang. Ich erspare dir jetzt die Details, aber Stand heute sind es nur noch vier ausstehende Handwerker-Termine in den kommenden Wochen.
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Kurzum: Im besten Fall können meine Frau und ich endlich wieder etwas normaler leben und weiterarbeiten. Und wenn dann noch Sonne und Wärme hinzukommen, schmilzt mein angesammelter Frust und Schmerz der letzten Monate sicher schnell dahin. Du merkst: Ich bin trotz allem ein optimistischer Mensch. Prinzip Hoffnung eben!
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Zur vergangenen Woche: Thematisch enthielt sie irgendwie von allem etwas, ein bisschen KI hier (u.a. Edition 35), ein wenig Epstein dort (Edition 42), und auch das Thema Social Media ab 16 14 schritt voran (Edition 43). Worüber bitte soll ich jetzt schreiben? Das Ding ist: All diese Themen hätten ihre eigenen Texte verdient, mal kurz, mal lang, mal informativ, mal kommentierend. Und ich weiß nicht, ob es an diesen vorauseilenden Frühlingsgefühlen liegt, aber Transit Times fühlt sich da als reiner One-Man-Newsletter fast schon zu klein an.
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Ich weiß, ich weiß, bis zum Einjährigen ist es noch ziemlich genau ein Monat hin. Nach nur 43 Editionen direkt schon an eine Expansion zu denken, grenzt an Größenwahnsinn. Weshalb ich mich mit einer Frage an dich wende: Wärst du interessiert daran, künftig auch mehr Artikel von mehreren Autoren auf transittimes.com zu lesen? Sprich das Angebot auszubauen und journalistisch noch einen Gang höher zu schalten? Dann antworte doch einfach auf diese Mail mit einem kurzen „Ja, ich will“.
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Falls sich jemand unter unseren Lesern dazu berufen fühlt, meine Frau (ebenfalls Journalistin) und mich dabei auch finanziell zu unterstützen, darf er oder sie sich auch gerne bei uns melden. Denn Geld wächst nun mal leider nicht auf den Bäumen – die seit den Baumfällarbeiten in unserem Garten genauso wie die Finanzen auf unserem Konto im Laufe der Monate nun ohnehin leider rar geworden sind.
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Umgekehrt möchte ich dich nicht nur um etwas bitten, sondern auch Danke sagen – und zwar in Form eines Transit Times-Archivs. Ja, richtig gelesen: Endlich kannst du alle vergangenen Editionen nachlesen. Oder dir zumindest die ein, zwei Editionen herauspicken, deren Titel dich am meisten ansprechen. (Mit Blick auf meinen Posteingang mag ich ja immer noch den Titel „Inbox Zero Vibes“ sehr.) Interesse? Hier entlang.
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Und damit belasse ich es für diese Woche auch schon. Nicht, dass die anderen Newsletter-Elemente aufgrund der Länge erneut gestrichen werden müssen. 😉
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PS: In Puncto Datenschutz, siehe Edition 41, bin ich inzwischen anderthalb Schritte weiter. MS Teams werde ich künftig durch Nextcloud Talk ersetzen, weshalb ich meine Nextcloud einmal komplett umziehen musste. Und mein Microsoft Exchange-Postfach werde ich die kommenden Tage ebenfalls komplett umziehen. Mitsamt neuer E-Mailadresse und neuem Mailprogramm. Ein weiterer Schritt Richtung Datensouveränität. Vamos!
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Hören.
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Wenn du Unternehmer, Selbstständiger und/oder (Möchtegern-)Nerd bist, empfehle ich dir wärmstens die englischsprachige Podcastepisode mit Jason Fried. Jason ist einer meiner absoluten Lieblingsunternehmer, vielleicht sogar meine #1. Seine Gedanken sind klar und erfrischend anders; bis auf den Abschnitt mit den Psychedelics bin ich geneigt ihm in allen Punkten zuzustimmen. Hörenswert!
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Sehen.
Derzeit faste ich unter anderem YouTube. Für diese Edition habe ich an einer Stelle eine Ausnahme gemacht und dir das Video, das mir ein Freund empfohlen hat, auf YouTube herausgesucht.
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Im Video siehst du, wie der US-amerikansiche Eiskunstläufer Ilia Malinin zum Lied Fear von NF performt. Einfach nur stark, vor allem, wenn man die Botschaft dahinter (er)kennt: Malinin war bei den Olympischen Winterspielen, die mich nicht die Bohne interessierten, der Top-Favorit auf Gold, stürzte dann aber zweimal im entscheidenden Auftritt und landete somit nur auf Platz 8. Gerade einmal acht Tage später folgte dann dieser denkwürdige Auftritt in Jeans.
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Fühlen.
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Fühl ich: "Die Politik der offenen Grenzen 2015, die Russlandpolitik, der Ausstieg aus der Kernenergie, die Rückabwicklung teilweise von Gerhard Schröders Agenda 2010, ich würde auch sagen eine autoritäre und in Teilen unmenschliche Corona-Politik", listet die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder (CDU) Kritikpunkte an Angela Merkel auf. Und bringt es damit durchaus auf den Punkt. (Quelle: Ronzheimer-Podcast, ab Minute 44)
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Fühl ich nicht mehr: die App Typewise (Apple). Es hat zwar Spaß gemacht, sich monatelang an eine völlig neue Tastatur und somit Tippweise zu gewöhnen, aber weiser im Sinne von fehlerfreier oder schneller bin ich damit leider auch nicht geworden. Witzig war es immer dann, wenn ich mein Smartphone mal kurz an jemanden gegeben habe, der oder die etwas damit tippen wollte ... ;)
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Riechen.
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Holz, Sägespäne, Erde. So ein beackerter Garten hat was. Ich freue mich trotzdem, wenn auch hier endlich etwas mehr Ordnung entsteht. Wir tendieren zu einer Magerwiese. Mal säen.
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Schmecken.
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Das schmeckt mir auch 2026: Eis. Hatte vorgestern mein erstes in diesem Jahr. Gerne wieder!
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One more Sinn
Im Zuge meines Microsoft-Exodus merke ich, wie schwer es auch mir fällt, Altes, Vertrautes loszulassen – und mich auf Neues einzulassen. Erst der Wohnort, dann der Garten; beruflich nun die Software und in absehbarer Zeit auch die Hardware. Aber mit der Zeit werden neue Gewohnheiten entstehen und das Alte verblassen.
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In seinem Gedicht Stufen schreibt Herrmann Hesse den bekannten Vers "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne". So lasse ich mich auf Neues ein und bin sogar etwas neugierig zu entdecken, was darin wohl liegen wird.
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Vielen Dank nochmal an alle ermutigenden Zuschriften Ende September, als wir uns in einer der härstesten Umzugsphasen befanden (Edition 26). Das war sehr wertvoll!
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Augen|klick
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Spektakulär, wie diese 25 Meter hohe Libanon-Zeder gefällt wurde. Einerseits blutete uns das Herz dabei, andererseits war es früher oder später unvermeidbar. Seit der Fällung haben wir deutlich mehr Licht und weniger Harz – und können jetzt im Garten auch etwas anpflanzen. Mein Respekt gilt dem Akrobaten im Baum, der die Äste mit spielerischer Leichtigkeit einen nach dem anderen absägte, ehe der Stamm in zwei Hälften gefällt wurde.
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Weil's so schön ist, gleich noch ein Foto hinterher. Kraniche in Formation. Freeling!
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