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Sendepause.

»Wer innehält, erhält von Innen halt.«
— Laotse
iGude!

Und zack ist sie wieder rum, diese Arbeitswoche, die gespickt war voll spannender und relevanter Themen in den Medien. Tatsächlich ist es mir jedoch nicht gelungen, mich auf eines näher zu konzentrieren. Zu unruhig war mein Inneres, diesmal beschäftigt mit Angst, Trauer und Wut.

Ein bisschen Krankheit, ein bisschen Baustelle und ganz viel berufliches Neuland reichten aus, um alles Weitere lahmzulegen. Wie sagte neulich ein Freund zu mir: Unterbrechbar sein schön und gut – aber es gibt auch ein zu viel. Recht hat er.

Das einzige Thema, das mich wirklich nachhaltig beschäftigt hat, war die Wut. Danke für deine Zuschrift diesbezüglich, lieber Torsten. Und auch in einem meiner Coachings war das direkt wieder eine zentrale Baustelle. Aber ich kann dich, lieber Leser, nicht schon wieder damit behelligen.

Also nutze ich die Gelegenheit und schweige. Denn auch das ist ja ein Thema, das mich nach wie vor beschäftigt: Minimalismus. Und passend zur Oster- und Fastenzeit ist es sicher nicht verkehrt, einfach mal innezuhalten und runterzukommen. Leichter gesagt als getan, und doch sehr wichtig.

Dir ein gutes Wochenende.

Bis nächste Woche,

Dein Daniel

Hören.

Vermutlich ist er derzeit mein Lieblingsmusiker: Stephen Stanley. Kein Wunder also, dass ich dir an der Stelle seine neue Single Change nicht vorenthalten möchte. Wenn du Blink 182 magst, wirst du dieses Lied lieben. SEHR. VIEL. ENERGIE.

Sehen.

Ja, du siehst richtig. Die neue Episode meines Podcasts Realisten ist da. Zu Gast ist der christliche Musiker Lothar Kosse. Das Ganze gibt’s erstmals als Video, für mich ein großer Schritt.

Ich würde mich freuen, wenn du mal reinschaust und mir eine ehrliche Rückmeldung gibst. Da der Aufwand im Vergleich zu Audio only für mich aktuell noch deutlich größer ist, frage ich mich nämlich, ob ich künftig wieder back to audio only gehe – oder bei Video bleibe. Letzteres würde bedeuten, die Anschaffung eines neuen Notebooks mitsamt Wechsel des Betriebssystems vorziehen zu müssen. Puh.

Aber jetzt wünsche ich dir erst einmal viel Freude mit Lothar Kosse.

Fühlen.

Ich finde es immer wieder spannend, wenn ich als Coach anderen beim Umgang mit (unangenehmen) Gefühlen helfe – und dann selbst struggle. Daraus will ich kein Geheimnis machen. Das Gute: Ich brauche mich nicht von ihnen leiten oder gefangen nehmen lassen. Leicht fällt mir das trotzdem nicht immer.

Riechen.

Freitags ist bei uns seit einigen Wochen Pizzatag. Selbstgebacken, mit einem heißen Backofen, sehrrrr lecker. Unser Sohn besteht auch schon auf das Ritual, da hat er sich schnell dran gewöhnt. Und was soll ich sagen? Wenn ich den Duft rieche, kommt auch bei mir eine innere Freude auf. Es ist Wochenende, wie schön.

Schmecken.

Ich habe einen neuen Lieblingskäse. Er heißt Kaltbach und schmeckt herrlich cremig ohne dabei an Geschmacksintensität einzubüßen. Das Beste daran: Meine Frau mag den anderen Käse lieber, also bleibt mehr für mich übrig, yeah.

One more Sinn

Heute war so ein Tag, an dem gefühlt alles schief ging. Nichts wollte klappen. Weder im Videoschnitt noch beim Montieren der Deckenlampe (Stahlträger, grr!). Selbst die Lieferung vom Postboten war die falsche (weil falsch bestellt).

In solchen Momenten klingt folgender Spruch fast schon zynisch: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ Und doch beinhaltet er einen wahren Kern, den ich wichtig finde. Immer wieder darf ich mich neu dazu entscheiden, aufzustehen. Auch dann, wenn ich mich „nicht danach fühle“. Gerade dann.

Aber Vorsicht: So etwas kann ich mir selbst sagen – aber das jemand anderem um die Ohren zu knallen, ist gelinde gesagt äußerst lieblos. Also Finger weg vor platten Ratschlägen, die für andere zu Schlägen werden!

Was ich hingegen cool fänd: Für Menschen, die viel Leid erlebt haben oder gerade eine sehr schwere Zeit durchmachen, einen wunderschönen Tag zu planen – und sie damit zu überraschen. Wer fällt dir ein, dem mal ein schöner und bewusst gestalteter Tag richtig gut täte?

Augen|klick

Ja, schon wieder ein Baustellenbild. Was soll ich sagen? Was anderes habe ich leider nicht. Diesmal war die Kanalisation dran. Eine Woche (aushaltbarer) Lärm direkt vor der Haustür, da kommt Freude auf. Not.

Immerhin weiß ich jetzt, wie es bei uns unter der Erde so aussieht. Und damit auch du wenigstens eine Sache von dieser Edition dazulernst, liste ich dir jetzt auf, welche Kabel sich da befinden:
  1. Das orangene Rohr ganz rechts am Rand ist Glasfaser.
  2. Daneben folgen Strom für die Laterne und Telefon.
  3. Das schwarze Rohr daneben wusste der Bauarbeiter auch nicht.
  4. Das dicke Rohr ist für Gas (eine Abzweigung führt in unser Haus).
  5. Links daneben fließt der Strom.
  6. Und ganz links ist dann wohl nochmal eine Telefonleitung.
  7. Das große grüne Rohr, das quer darunter verläuft, ist, wie unschwer zu erkennen, fürs Abwasser aus unserem Haus.
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